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05. April 2019

Umweltschutz ist wichtig

Für die neuen Feder Verpackungen wollten wir vor Allem das PVC (Polyvenylchlorid) abschaffen, das bisher für die Verpackungen verwendet wurde. Denn dieses ist schlecht recyclebar, schwer abbaubar, es enthält Weichmacher und bei der Verbrennung entstehen Giftstoffe. Das neue Plastik, das wir verwenden ist OPP und CPP (Oriented Polypropylene / Cast Polypropylene). Dieses Plastik ist sogar Lebensmittelecht, gut bedruckbar und hat eine hohe Festigkeit. Doch für uns besonders wichtig: es enthält keine Weichmacher und ist gut recyclebar. Auf den Verpackungen ist ein Recycling-Label angebracht. Dabei handelt es sich um eine freiwillige Angabe von uns, um die Recyclingindustrie in Deutschland zu unterstützen… wenn auch nur im Kleinen. Aber Veränderung beginnt ja im Kleinen. Nun werden sich Einige von euch fragen: „Wieso kein Bioplastik?“ Auch damit haben wir uns beschäftigt. Aus den folgenden Gründen haben wir derzeit auf die Anwendung von Bioplastik verzichtet: Zum Ersten gibt es diverse Kunststoffe, die als Bioplastik bezeichnet werden. Hier ist ganz wichtig, dass „biologisch abbaubar nicht gleich bedeutet, dass der Stoff aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wurde. Genauso ist nicht jedes Plastik aus nachwachsenden Rohstoffen auch biologisch abbaubar. Ihr seht, es ist nicht alles gleichermaßen „bio“ wo „bio“ draufsteht. Des Weiteren müssen die abbaubaren Kunststoffe in industriellen Kompostierungsanlagen kompostiert werden. Bei deren Abbau entsteht lediglich Kohlendioxid (C02) und Wasser – also keine wertvollen Bodenbestandteile und es wird Energie verbraucht, um perfekte Abbaubedingungen zu schaffen. Leider schneidet hier die Müllverbrennung sogar besser ab, da dabei Energie gewonnen statt Energie verbraucht wird. Im Idealfall sollte unsere Recyclingwirtschaft technische Stoffe, wie Kunststoffe sortenrein in ihren Kreislauf zurückführen. In solch einem perfekten Kreislaufsystem müsste nicht auf Plastik verzichtet werden, da es zu 100% wiederverwendet werden könnte. Der erste Schritt dahin ist das Recycling-Label auf unserer Verpackung. Sicherlich gibt es jetzt noch viele Fragen zum Thema, dazu kann ich jedem nur das Buch „Cradle to Cradle: Einfach intelligent produzieren“ von Michael Braungart, William McDonough empfehlen und ein Blick auf https://www.umweltbundesamt.de/themen/tueten-aus-bioplastik-sind-keine-alternative

Wir versuchen bei den Verpackungen unser Bestmögliches zu Tun, um unseren ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten. In diesem Jahr wird es zu diesem Thema daher immer wieder Neuerungen geben. Wir gehen einen Schritt nach dem Anderen.

Reduce - Reuse - Recycle

BEARPAW geht neue Wege